Was sollte man vor einer Augenlaser-Operation bedenken?
Die Fehlsichtigkeit eines Auges ist keine Augenerkankung im eigentlichen Sinne, auch wenn eine stärkere Fehlsichtigkeit für viele Menschen ein lästiges Problem darstellt. Die operative Behandlung einer Fehlsichtigkeit findet demnach an einem - aus augenärztlicher Sicht - gesunden Auge statt und stellt keine medizinische Notwendigkeit dar. Sie findet in der Regel aus sogenannten kosmetischen Gründen statt. Obwohl die Komplikationsrate nach refraktiven Operationen mit 1 bis 2 % als gering einzustufen ist, sind Komplikationen oder postoperative Probleme niemals völlig auszuschließen und betreffen dann (anders als bei medizinisch notwendigen Augen-Operationen) ein vorher gesundes Auge. Jeder Mensch, der einen solchen Eingriff für sich in Erwägung zieht, sollte dabei genau bedenken, dass die optimal angepasste Brille oder Kontaktlinse noch immer die “harmlosere” Korrekturmöglichkeit darstellt.









